Weiterführende Informationen
Angebote für Lehrkäfte und Pädagog:innen
Die EU-Initiative klicksafe hat zum Ziel, die Online-Kompetenz der Menschen zu fördern und sie mit vielfältigen Angeboten beim kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet zu unterstützen. klicksafe bündelt und entwickelt relevante Informationen und Angebote zu einer sicheren, kompetenten und selbstbestimmten Internetnutzung.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Media Smart e. V. ist eine bundesweite, gemeinnützige Bildungsinitiative für Werbe- und Medienkompetenz. Der Verein entwickelt frei zugängliche Unterrichtsmaterialien für Vor-. Grund- und weiterführende Schulen, die sich mit aktuellen Themen aus der Medien- und Werbewelt auseinandersetzen.
Die Materialpakete „Influence is everywhere“ und „Resilienz stärken!“ greifen zentrale Themen von #createsmart auf und vermitteln Hintergrundwissen, fördern die kritische Auseinandersetzung mit Influencer:innen und Online-Werbung und unterstützen junge Menschen dabei, selbstbestimmt mit den Herausforderungen digitaler Medien umzugehen.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Die Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ bietet zu den zentralen Medienarten und Medienformaten zahlreiche Unterrichtsanregungen und mediendidaktische Werkzeuge. Sie unterstützt Lehrende, Jugendliche bei der kompetenten Nutzung ihrer Leitmedien zu begleiten, für Gefahrenaspekte zu sensibilisieren und ihnen Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Die Initiative unterstützt Lehrkräfte bei der Medienkompetenzvermittlung im Unterricht. Die Unterrichtsmaterialien zum kostenlosen Download erklären multimedial, wie Medien funktionieren. Sie sind für den Einsatz in der Sekundarstufe I und II, der Grund- und Förderschule konzipiert: jeweils mit einem Erklär-Video, Arbeitsblättern, einem Quiz, einem Stundenablauf und vertiefenden Informationen.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Angebote für Eltern
Die Handlungsempfehlungen zum Thema Kinder-Influencing wurden von einer medienpädagogischen Arbeitsgruppe erstellt, an der viele Personen beteiligt sind, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den Möglichkeiten und Risiken von Online-Medien für Kinder und Jugendliche befassen. Die Empfehlungen wollen Eltern dabei unterstützen, ihrer Verantwortung bestmöglich nachzukommen. Denn wenn das eigene Kind zum/zur Content Creator:in wird, gibt es viel zu beachten.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Das Angebot unterstützt und berät Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder. Auf der Seite finden Eltern zahlreiche Informationen und Beispiele, die sie sich mit Hilfe der Guided Tour ganz individuell zusammenstellen lassen können.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
- Kinderrechte in der digitalen Welt
- Unterhaltung auf Social Media -Influencerinnen und Influencer im Portrait
Die EU-Initiative klicksafe hat zum Ziel, die Online-Kompetenz der Menschen zu fördern und sie mit vielfältigen Angeboten beim kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet zu unterstützen. klicksafe bündelt und entwickelt relevante Informationen und Angebote zu einer sicheren, kompetenten und selbstbestimmten Internetnutzung.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Der Medienratgeber für Familien informiert Eltern und Erziehende über aktuelle Entwicklungen der Medienwelt und Wissenswertes zu den verschiedensten Medienthemen. SCHAU HIN! gibt Eltern und Erziehenden Orientierung in der digitalen Medienwelt und konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.
Konkrete Anknüpfungspunkte:
Angebote für Kinder und Jugendliche
Der Handysektor ist eine unabhängige Anlaufstelle für den digitalen Alltag – mit vielen Tipps, Informationen und auch kreativen Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps. Das Team unterstützt Jugendliche jederzeit bei Fragen oder Problemen mit digitalen Medien.
Das ARD-Videoformat „POV – Deine Geschichte zählt“ erzählt gesellschaftlich relevante Themen aus der Perspektive junger Menschen. Die Videos richten sich insbesondere an ältere Jugendliche und laden dazu ein, unterschiedliche Lebensrealitäten kennenzulernen und neue Blickwinkel auf aktuelle Themen einzunehmen. Die Folge „Traumjob oder hartes Business?!“ mit Influencerin Lea Pietsch gibt Einblicke in Chancen und Herausforderungen des Influencer:innen-Berufs.
Mit digitalen Unterrichtsmaterialien, informativen Videoclips, Livestreams und Workshops bietet „WAKE UP!“ eine Vielzahl von Angeboten, um Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern über die Themen Cybermobbing, Desinformation und Hate Speech aufzuklären. So wird ihnen aufgezeigt, wie sie mit ihrer Stimme zu einem fairen und respektvollen Umgang im Netz beitragen können.
WEHR DICH! Gegen sexualisierte Gewalt im Netz
Gemeinsam mit der Online-Beratungsplattform JUUUPORT und mit Unterstützung der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) hat klicksafe eine Infobroschüre und fünf Videos für Jugendliche zum Thema Cybergrooming entwickelt. In der Videoreihe erhalten Jugendliche von den beiden JUUUPORT-Scouts Jasmin und Stephan viele wichtige Tipps und Informationen. Unter anderem woran man Cybergrooming erkennt und wie man sich dagegen wehren kann.
Beschwerdestellen und Hilfsangebote
Bündnis gegen Cybermobbing e. V.
Das Bündnis gegen Cybermobbing e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, bei der Internetnutzung zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, wenn sie Gefangene im Netz geworden sind. Der Verein klärt gezielt über die Einflüsse, Risiken und Gefahren des Internets auf und zeigt auf, wie man sich vor Cybermobbing schützen und was man dagegen tun kann. Auf der Webseite gibt es außerdem eine Übersicht über polizeiliche Beratungsstellen
In kurzen Videoclips geben die Coaches Tom und Emilia Betroffenen konkrete Verhaltenstipps, sprechen Mut zu und begleiten bei den ersten Schritten, gegen Cybermobbing vorzugehen. Neben rechtlichen Hintergrundinformationen und Links zu anonymen Beratungsstellen finden sich Tutorials zum Melden, Blockieren oder Löschen von beleidigenden Kommentaren auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok oder im Messenger WhatsApp.
HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für Menschenrechte im digitalen Raum einsetzt und sich auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene gegen digitale Gewalt und ihre Folgen engagiert. HatAid bietet Betroffenen von digitaler Gewalt unmittelbare Beratung und rechtliche Unterstützung.
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kostenfrei erreichbar: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort.
Die Betreiber des Portals sorgen in Zusammenarbeit mit Partnern und Behörden weltweit dafür, dass rechtswidrige Inhalte aus dem Internet entfernt werden. Die Expertinnen und Experten prüfen jede Meldung individuell und leiten bei illegalen Inhalten weitere Schritte ein – vertraulich und kostenlos.
jugendschutz.net sichtet Angebote im Netz auf Verstöße gegen den Jugendschutz. Das Unternehmen nimmt Beschwerden entgegen und recherchieren auch selbst, welche Risiken für Kinder und Jugendliche bestehen. Im Fokus stehen dabei Themen und Dienste, die für diese Altersgruppen besonders wichtig sind.
JUUUPORT ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, helfen Gleichaltrigen vertraulich bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Mediensucht, sexueller Belästigung, Abzocke, Datenklau u.v.m. Die Beratung ist datenschutzkonform und kostenlos.
Das anonyme und kostenlose Beratungsangebot unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Bezugspersonen ressourcenorientiert in ihrer individuellen Lebenssituation und bietet ihnen Entlastung.
ZEBRA ist ein Angebot der Landesanstalt für Medien NRW. Das ZEBRA-Team bietet innerhalb von höchstens 24 Stunden konkrete und individuelle Unterstützung bei allen Fragen zu digitalen Medien. Außerdem können Betroffene über die Webseite Cybergrooming melden. Ist der Verdacht einer Cybergrooming-Straftat begründet, werden die übermittelten Angaben gebündelt in Form einer Anzeige an die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) weitergeleitet, die bei Bestätigung des Anfangsverdachts Ermittlungen aufnehmen wird.