Werbebeispiele beleuchten
Warum Werbebeispiele beleuchten?
Für die Arbeit mit „echter“ Werbung sprechen didaktische Gründe. Unter pädagogischer Anleitung und im Kontext analytischer Fragestellungen betrachten die Schüler:innen Beispiele und bearbeiten dazu konkrete Arbeitsaufträge. Auf diese Weise werden die Medien- und Konsumerfahrungen der Heranwachsenden praxisnah aufgegriffen – ein zentrales Element medienpädagogischer Arbeit. Nachfolgend haben wir einige Werbebeispiele in den relevanten Kategorien Social Media, TV, Audio, Internet und Plakat zusammengestellt.
Man kann von mindestens neun Grundformen einer Werbebotschaft sprechen (Slice of Life, Lifestyle, Traumwelt, Stimmungs- oder Gefühlsbilder, Musical, Persönlichkeit als Symbolfigur, Technische Kompetenz, Wissenschaftlicher Nachweis und Testimonial-Werbung). Sie beziehen sich hierbei explizit auf TV-Werbung, die Kategorisierung lässt sich aber auch auf andere Werbeformen übertragen.
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Die vorgenommene Kategorisierung ist lediglich als Orientierungshilfe für den Unterricht gedacht und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wir tragen keine Verantwortung für die Werbeinhalte.
Für die gemeinsame Analyse der Werbebeispiele in der Klasse können Sie u. a. folgende Fragen einbeziehen:
- Welche weiteren Kategorien sind denkbar?
- Welche Werbebotschaft wird vermittelt?
- Welche Adjektive oder Fantasiewörter werden benutzt?
- Welche Personen wirken mit?
- Wer spricht?
Weitere geeignete Fragen für den Unterricht finden Sie in unserem Grundschulpaket (S.48).
Quellenverzeichnis
Felser, G. (2015). Werbe- und Konsumentenpsychologie (4. Auflage). Springer