Folge 3: Klicks auf Kosten der Anderen?

 

Viele Klicks zu bekommen ist vielleicht schön, aber um welchen Preis? Beim Posten trägst du Verantwortung, deine Beiträge dürfen nicht auf Kosten deiner Gesundheit oder der Anderer gehen und natürlich nicht gegen Gesetze verstoßen. Gerade bei Challenges und Pranks solltest du dir überlegen: Können diese gefährliche Folgen haben – für dich und/oder deine Mitmenschen? Und mal ehrlich: Wer ahnungslosen Menschen Schmerzen zufügt, sie in Gefahr bringt oder lächerlich macht, ist alles andere als cool.

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1) Thema/ Hauptbotschaft:

Kreiere Content und schaffe Reichweite – aber nicht auf Kosten anderer!

 

2) Beispiele:

Es gibt gesundheitsgefährdende Challenges, die ins Krankenhaus bringen oder sogar lebensgefährlich sein können. Wahrer Fall: Ein YouTuber hat einen Bombenanschlag simuliert und die Reaktionen der umstehenden Personen heimlich gefilmt. Mit „lustig sein” hatte das nichts mehr zu tun. Was als vermeintlicher Prank begann, hatte strafrechtliche Konsequenzen.

 

3) Konsequenzen/ Risiken:

Im schlimmsten Fall können Pranks und Challenges für dich und andere wirklich gefährlich sein oder gegen das Gesetz verstoßen. Personen können unwissentlich vorgeführt werden, was sich nicht zuletzt auf deren mentale Gesundheit auswirken kann. Und auch du selbst kannst einen Schaden davontragen – physisch, mental oder gar strafrechtlich.

 

4) Mehrwert/ Lösungen/ Hilfestellung:

• Überlege dir, wo der Spaß aufhört – ganz nach dem Motto: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.“

• Teile nichts, was andere ängstigen oder verstören könnte.

• Bevor du zu einer Challenge aufrufst oder einen vermeintlich lustigen Prank teilst, mache dir bewusst, dass du gerade für Jüngere ein Vorbild bist.

• Wenn dir selbst mal keine neuen Ideen mehr einfallen, kannst du auch nach Inspirationen für ungefährliche Pranks suchen: Das Internet ist voll davon. Schau doch zum Beispiel mal hier: Elternguide.online

 

5) Unterrichtseinsatz:

Die Videofolge eignet sich beispielsweise als Einstieg in die Unterrichtseinheit „Challenges und Pranks“. Die Schüler:innen setzen sich mit Pranks und Challenges auseinander und befassen sich mit möglichen Gefahren und Konsequenzen für sich selbst und andere. Gemeinsam überlegen sie, wie Pranks und Challenges aussehen können, die Spaß machen, ohne Menschen zu gefährden oder bloßzustellen.

Quelle, frei downloadbar:
Unterrichtseinheit „Challenges und Pranks“ der Initiative „So geht MEDIEN“.

Die komplette Handreichung zur Folge kannst du hier als PDF herunterladen:

Noch mehr Tipps und weiterführende Angebote findest du hier: